Irrtümer und oft gestellte Fragen zum Thema Farbberatung

Ich bin immer wieder verwundert, wie viele Fehleinschätzungen es zum Thema Farbberatung gibt. Mit diesen Hinweisen, möchte ich gerne oft gestellte Fragen beantworten und mit einigen Irrtümern aufräumen:

 

 

Irrtum Nr. 1:
Eine Farbberaterin will mir vorschreiben, welche Farben zu mir passen.

Nein. Das Ziel einer Farbberatung sollte sein, Sie zu sensibilisieren, Ihr Auge und Ihr Empfinden zu schulen, so dass Sie die für Sie optimalen Farben erkennen können. Es macht Spass, zu entdecken, wie sich die eigene Ausstrahlung durch Farben verändern lässt. Nur eine schlechte Farbberaterin versucht, Ihnen etwas vorzuschreiben.

 

 

Irrtum Nr. 2:
Es gibt 4 Farbtypen und die Farbberaterin ordnet jede Person in dieses Schema ein.

Nein. In einer Farbberatung geht es nicht darum, die Kundin in eine der vier "Schubladen" zu sortieren. Es geht darum, heraus zu finden, welche Farbtöne in welcher Farbtiefe die jeweilige Persönlichkeit optimal zur Geltung bringen. Ferner geht es darum, ein individuelles Farbkonzept zu entwickeln.

 

 

Irrtum Nr. 3:
Farbberatung online! Man kann seinen Farbtyp auch ganz einfach online per Foto oder mit Hilfe eines Fragebogens bestimmen lassen.

Nein. Eine Farbberatung braucht Ruhe, Geduld und Zeit. Ferner optimale Lichtverhältnisse und eine Analyse, die nur persönlich erfolgen kann. Ein(e) Farbberater(in), die anbietet, anhand von Fotos oder Fragebögen eine Typbestimmung vorzunehmen, ist kein(e) gute(r) Farbberater(in). Es ist schlichtweg unmöglich, denn es gibt zahlreiche Mischtypen und jeder Mensch ist individuell!

 

 

Irrtum Nr. 4:
Nach einer Farbberatung muss ich mich komplett neu einkleiden.

Nein. Nach der Farbberatung muss sich niemand komplett neu einkleiden. Bestandteil einer Farbberatung sollte sein, bestehende Garderobe mit in das Farbkonzept einzubeziehen und einen Weg aufzuzeigen, wie Sie sich schließlich nach und nach eine Garderobe aufbauen können, die optimal auf Ihren Farbtyp, Ihre Vorlieben und Ihre Persönlichkeit abgestimmt ist.

 

 

Irrtum Nr. 5:
Ich habe Angst, zur Farbberatung zu gehen, weil sich heraus stellen könnte, dass mir meine Lieblingsfarben gar nicht stehen.

Lieblingsfarben werden in einer guten Farbberatung immer berücksichtigt. Allerdings können sich eigene Vorlieben durch eine Farbberatung verändern. Wenn Sie nämlich während der Farbanalyse erkennen, dass Ihre Lieblingsfarbe Sie kränklich und 5 Jahre älter aussehen lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie diese Farbe nicht mehr so gerne tragen, anders kombinieren oder zumindest bei Anlässen meiden, zu denen Sie bestmöglich aussehen möchten.

 

 

Irrtum Nr. 6:
Ich trage hauptsächlich Schwarz. Damit sehe ich immer gut aus.

Nur sehr wenige Menschen sehen in Schwarz wirklich gut aus. Erfahrungsgemäß tragen viele Menschen Schwarz, weil sie entweder nicht wissen, welche Farben ihnen stehen oder sie sind unsicher, wie sie Farben kombinieren können. In einer Farbberatung können Sie diese Unsicherheiten beseitigen. Wenn sie erleben, wie umwerfend sie in IHREN Farben aussehen, möchten viele Menschen nicht mehr unbedingt  Schwarz tragen. Wobei die Farbe Schwarz auch Vorzüge besitzt und in einem Farbkonzept nicht unberücksichtigt bleiben sollte.

 

 

Irrtum Nr. 7:
In dunklen gedeckten Farben wirkt man seriös. In bunten Farben wirkt man wie ein Papagei.

In den Farben, die wirklich zu Ihnen passen, wirken Sie niemals wie ein Papagei, denn Ihre Farben unterstützen Ihre Ausstrahlung und unterstreichen Ihre Persönlichkeit. Dadurch wirken Sie authetischer und vertrauensvoller auf andere Menschen. Das gleiche gilt für Make-up. Mit Farben, die nicht zu Ihnen passen, sehen Sie stets "angemalt" aus.  Jemand, der wie ein Papagei wirkt, trägt vermutlich nicht die passenden Farben.